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Liebe Leserinnen und Leser,"Was an dieser Fußball-WM untragbar ist?" fragte kürzlich eine große deutsche Tageszeitung. Und gab gleich selbst die Antwort: "Eigentlich fast alles. Zumindest beim Ausrichter USA – und bei der Fifa." Wenn Gianni Infantino behaupte, das Turnier werde "die Welt vereinen", dann möchte man ihm antworten "Shut up!". Der Autor sprach mir aus ganzem Herzen. Vertreter der Kirchen haben in diesen Tagen trotzdem auf den sportlichen Geist der Spiele hingewiesen, die gestern Abend im Aztekenstadion von Mexico-City angestoßen wurden. Die Austragung in Mexiko, in Kanada und – ja auch – in den USA könne sichtbar machen, "wie der Sport Räume der Begegnung öffnen und Brücken über Grenzen, Sprachen und Kulturen hinweg bauen kann", so der katholische Bischof Oster aus Passau. Er ist Sportbeauftragter der katholischen Deutschen Bischofskonferenz. Aber auch er wies darauf hin, dass große Sportereignisse nicht losgelöst stattfinden von gesellschaftlichen Realitäten: "Fragen der sozialen Gerechtigkeit, der Migration, der Teilhabe, des Schutzes wirtschaftlich benachteiligter Menschen und des verantwortlichen Umgangs mit Ressourcen gehören zum Umfeld eines solchen Turniers." Pointiert auch Papst Leo XIV. Der erzählte, dass er durch eine Weltmeisterschaft zum Fußball-Fan wurde. Das war die von 1982 in Spanien. Damals war er junger Priester in Rom. Deutschland verlor damals in Madrid im Endspiel mit 1:3 gegen Italien. Jetzt rief Leo eine alte Fußballer-Weisheit in Erinnerung: Wer den Ball nicht passen kann, hat das Spiel nicht verstanden. Teamgeist statt Egoismus, das gelte auch im täglichen Leben. Darauf wird es auch bei dieser WM ankommen. Und ich drücke allen Spielern und Fans die Daumen, dass sie diese simple Wahrheit in den kommenden fünf Wochen auch den großen Staats- und Verbands-Egoisten ins Gedächtnis schreiben können.
Herzlich,
Lothar Bauerochse, hr Religion & Kirche
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"Safe Spaces" – Was gibt uns Geborgenheit? | hr1 am Sonntagmorgen | 14. Juni, 6 – 10 Uhr |  Der erste "Safe Space" im Leben. © Klaus Hofmeister | Geborgenheit ist ein menschliches Urbedürfnis: in Sicherheit sein, einen "Safe Space" haben. Das Bedürfnis wird heute spürbarer, denn unsere Gesellschaft wirkt unsicherer, anonymer. Geborgenheit und Sicherheit suchen und finden wir vor allem in Beziehungen und in den eigenen vier Wänden. Dort, wo wir so sein dürfen, wie wir sind. Aber diese Gefühle kommen auch aus uns selbst. Wer sich im Inneren nicht geborgen fühlt, findet schwer Geborgenheit im Äußeren. Am Sonntagmorgen fragen wir nach "Safe Spaces" und erkunden, was uns Geborgenheit gibt. | |
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Der mit der Sonne sprach – Warum Franz von Assisi so beliebt ist | Camino | hr2-kultur | Sonntag, 14. Juni, 11:30 Uhr
Camino | hr INFO | Sonntag, 14. Juni, 13:05 Uhr
|  Franz von Assisi in einem Gemälde von Jusepe de Ribera © Jusepe de Ribera/Wikimedia Commons | Vor 800 Jahren schon ist der Heilige Franz von Assisi gestorben, aber er fasziniert bis heute viele Menschen. Der Gründer des Franziskanerordens ist bekannt für seine radikale Armut und für seine Liebe zu Tieren und zur Natur. Er spricht viele Menschen an, die mit Kirche sonst eher wenig anfangen können. Eine Spurensuche in Deutschland. | |
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Nachgefragt: Das aktuelle Gespräch über die Warnung des Papstes zur KI | Camino | hr2-kultur | Sonntag, 21. Juni, 11:30 Uhr
Camino | hr INFO | Sonntag, 21. Juni, 13:05 Uhr
|  Godehard Brüntrup ist Jesuit und emerierter Philosophie-Professor © Pater Christoph Wolf SJ | Papst Leo XIV. hat mit seiner ersten Enzyklika über die Künstliche Intelligenz (KI) weltweit Schlagzeilen gemacht. Er widmet sich darin den ethischen Fragen, die mit dieser jüngsten technologischen Revolution einhergehen. Leo kritisiert die unkontrollierte Macht der Tech-Firmen und fürchtet, dass die KI Kriege "durchführbarer" macht. Mit dem Philosophen und Jesuiten Godehard Brüntrup gehen wir in "Nachgefragt" in Camino der Frage nach, welche Impulse der Papst für die "Bewahrung des Menschen im Zeitalter der KI" setzt. Die Fragen stellen die hr-Kirchenredakteure Lothar Bauerochse und Klaus Hofmeister. | |
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Einer der jüngsten Glockenspieler Deutschlands – Mattis Schuller zaubert auf dem Carillon | hr4 | Gemeindeporträt | Sonntag, 21. Juni, 8:40 Uhr |  Das Carillon spielt man nicht mit Fingerspitzen. © hr/hessenschau | Im Glockenstuhl der Kasseler Karlskirche ist der 16-jährige Mattis Schuller aus Kaufungen genau richtig: Er spielt das Carillon mit 47 Glocken, ganz ohne Automatik. Dabei schlägt er die Töne kraftvoll mit Fäusten und Füßen an. Die nötige Stärke für sein exotisches Hobby und Ehrenamt hat Mattis jedenfalls. Und auch wenn er in einer Kirche spielt, darf es gelegentlich modern klingen: Der "Fluch der Karibik" war auch schon dabei. | |
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Das neue DASDING – Porträts und Songchecks der Kirchen in Hessen sind dabei | DASDING | Porträt & Songcheck | immer samstags, 15:40 Uhr
|  Kooperation von SWR, hr und SR: gemeinsames Programm für junge Menschen © hr | Vier Bundesländer, drei Landesrundfunkanstalten, ein gemeinsames Programm: Seit 1. Juni ist das neue DASDING am Start. Und das Motto von DASDING ist vielleicht gerade passender denn je: "Liebt Euch"! In Hessen hört Ihr weiter die bekannten Beiträge Songcheck und Porträt, in Zusammenarbeit mit den Kirchen in Hessen, jetzt auf neuem Sendeplatz: Jeden Samstag um 15.40 Uhr in DASDING. Den Anfang macht der Song "Vermisse" von Azet und Dardan. | |
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Abgelehnt – Arbeitsalltag Ausländerbehörde | Ab Dienstag, 23. Juni in der ARD Mediathek | im hr-fernsehen am Dienstag, 23. Juni, 22:00 Uhr
|  In Deutschland gibt es 549 Ausländerbehörden. © hr/KI-generierte Bildbearbeitung | In Ausländerbehörden wird über Lebenswege entschieden: Wen braucht Deutschland als Fachkraft, wer bekommt humanitäres Bleiberecht, wer ist ausreisepflichtig? Politische Vorgaben und Gesetze verlangen die strikte Anwendung immer neuer Regelungen. Wie bleibt man da menschlich? Der Film begleitet Mitarbeitende der Ausländerbehörde Darmstadt in ihrem Arbeitsalltag und gewährt persönliche Einblicke hinter die Kulissen einer oft kritisierten Behörde.
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Raus aus der Ohnmacht. Was stärkt mein Selbstwertgefühl? | hr2-kultur | Lebenswert | jederzeit in ARD Sounds hören |  Der Diplom-Psychologe und Berater Jens Corssen. © Michael Weber/Jens Corssen | Schüchternheit, Unsicherheit, ein angeschlagenes Selbstwertgefühl: Das alles ist kein unabänderliches Schicksal. Der Psychologe Jens Corssen ist überzeugt: Jeder und jede kann "selbst-bewusst" das eigene Potential entfalten und mehr Zufriedenheit im Leben erreichen. Das Leben wird einfacher. Und das können wir doch gerade jetzt gut gebrauchen. In der Sendung "Lebenswert. Gespräche am Feiertag" war Jens Corssen zu Gast im Studio. Hörerinnen und Hörer nutzten die Gelegenheit, ihm zu schreiben oder direkt mit ihm ins Gespräch zu kommen. Danke an alle, die ihre Fragen und Impulse mit Ihnen und uns geteilt haben. Wir haben uns sehr gefreut!
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Die Bücher aus der Verlosung in unserer letzten Newsletter-Ausgabe sind unterwegs an Gewinnerinnen und Gewinner in Kaufungen, Frankfurt und Wildeck.
Herzlichen Glückwunsch und viel Freude beim Lesen! |
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